Unter einem Dach im
Ambulanten Zentrum am Entenfang
in Karlsruhe

Ambulante Rehabilitation

Unter einem Dach im
Ambulanten Zentrum am
Entenfang in Karlsruhe

Ambulante Rehabilitation

Im Rahmen einer ambulanten Rehabilitation behandeln wir mit medizinischen und therapeutischen Maßnahmen schwerwiegende Erkrankungen und Funktionsminderungen.
Dabei ist es unser Ziel, drohende Funktionsstörungen zu stoppen und zu beheben oder verloren gegangene Funktionen wiederherzustellen.

Die Rehabilitation soll das Berufsleben sichern, die Lebensqualität verbessern und Ihnen helfen, Ihren Platz in der Gesellschaft und der Familie wieder auszufüllen.

Das Ambulante Zentrum für Rehabilitation und Prävention in Karlsruhe am Entenfang ist Vertragspartner aller Kostenträger u. a. für die ambulante, ganztägige, orthopädische sowie medizinische Rehabilitation.

Ihr Wunsch- und Wahlrecht

Aufgrund des Wunsch- und Wahlrechts bieten wir Ihnen an, die Reha-Leistungen bei uns ganztägig ambulant in Anspruch zu nehmen.
Sie halten sich bei uns in der Rehabilitations-Einrichtung nur tagsüber auf und sind ansonsten in Ihrer gewohnten Umgebung. Ihre Familienangehörigen können problemlos bei Bedarf in die Therapie einbezogen werden. Ihr behandelnder Arzt kann den Rehabilitations-Prozess beobachten und Sie anschließend nahtlos weiter betreuen. Auch im Falle einer stufenweisen, beruflichen Wiedereingliederung kann die Nähe zu Ihrem Arbeitsplatz vorteilhaft sein. Darüber hinaus hat sich gezeigt, dass das private Umfeld am Wohnort mit seinen sozialen Kontakten und Treffpunkten wie Vereinen etc. unsere Patienten dazu motiviert, den während der Rehabilitation eingeschlagenen Weg beizubehalten, und somit die Genesung fördert.

Wer trägt die Kosten?

Die Kosten für eine Reha-Maßnahme trägt i.d.R. einer von 3 Kostenträgern.

  • Bei erwerbstätigen Personen die Deutsche Rentenversicherung (DRV)
  • Bei nicht mehr erwerbstätigen Personen die Krankenversicherung
  • Bei Personen, die nach einem Arbeits- oder Wegeunfall anhaltende Funktionsstörungen haben, die Berufsgenossenschaft
  • Für im öffentlichen Dienst Beschäftigte die PKV und Beihilfe

Weitere Möglichkeiten der Rehabilitation.

Sofern der Kostenträger Ihrer Rehamaßname die Deutsche Rentenversicherung ist, besteht die Möglichkeit einer „Medizinisch beruflich orientierten Rehabilitation (MBOR)“ oder einer so genannten Anschlussrehabilitation (AHB) nach einer Krankenhausbehandlung.

Im Anschluss an eine stationäre oder ambulante Rehabilitation – egal in welcher Einrichtung – besteht für Patienten aus Karlsruhe und Umgebung die Möglichkeit einer intensivierten Reha-Nachsorge, kurz IRENA bzw. PSYRENA.

Anschlussrehabilitation (AHB)

Die Anschlussrehabilitation ist eine ambulante Leistung zur medizinischen Rehabilitation, die unmittelbar im Anschluss an eine Krankenhausbehandlung oder eine ambulante Operation bei uns im AZR zur Weiterbehandlung erfolgen kann. Um die Anschlussrehabilitation termingerecht nach dem Krankenhausaufenthalt beginnen zu können, meldet Sie der Sozialdienst des Krankenhauses auf Ihren Wunsch hin bei uns an.

Diese Reha-Maßnahme wird abgekürzt auch „AHB“ genannt, was für die alte Bezeichnung „strong>Anschlussheilbehandlung“ steht. Die Abkürzung AHB ist bei den Kostenträgern, z. B. der Rentenversicherung, weiterhin gebräuchlich.

Voraussetzung für die Anschlussrehabilitation (kurz: Anschlussreha) ist, dass Ihre häusliche Versorgung gewährleitet ist.
Die Dauer der Anschlussreha beträgt in der Regel drei Wochen.

Das Ziel einer Anschlussreha ist es, verloren gegangene Funktionen oder Fähigkeiten wiederzuerlangen oder auszugleichen. Wir möchten Sie als Patienten wieder an die Belastungen Ihres Alltags und Berufslebens heranführen.

Rehabilitationsnachsorge

Wenn Sie Ihre medizinische Rehabilitation abgeschlossen haben, kann unser Arzt Ihnen bei Bedarf Leistungen zur Rehabilitationsnachsorge empfehlen.

Das Ziel dieser Maßnahmen besteht darin, Ihren erreichten Erfolg langfristig zu sichern. Parallel zur Reha-Nachsorge gehen Sie Ihrer beruflichen Tätigkeit nach. Die ambulante Reha-Nachsorge sollte sich möglichst nahtlos an die Rehabilitation anschließen.

Wenn Sie in Karlsruhe und Umgebung wohnen und eine orthopädische, kardiologische, neurologische oder psychosomatische Rehabilitation in einer anderen Einrichtung abgeschlossen haben, können Sie eine intensivierte Reha-Nachsorge bei uns im AZR durchführen.

Diese intensivierte Reha-Nachsorge wird IRENA abgekürzt bzw. PSYRENA, wenn es sich um eine psychologisch betreute Reha-Nachsorge handelt.
Eingeleitet werden solche Reha-Nachsorgen während der Reha-Maßnahme in der jeweiligen Klinik.

Ihr Weg zu uns

Informationen zum Wunsch- und Wahlrecht

Sie dürfen wählen, wo Sie Ihre Rehabilitation durchführen.
Machen Sie von Ihrem Wunsch- und Wahlrecht Gebrauch.

Im Sozialgesetzbuch IX (§8) ist eindeutig geregelt, dass der Rehabilitationsträger (z. B. Ihre Renten- oder Krankenversicherung) Ihren Wünschen entsprechen muss, sofern sie berechtigt sind.

Sie haben also das Recht, sich eine Einrichtung für eine stationäre oder ambulante Rehabilitation selbst auszusuchen.

Wie Sie es anwenden können

Ist bei Ihnen die Deutsche Rentenversicherung für die Rehabilitationsleistung zuständig?

Dann können Sie z. B. in Ihrem Rehabilitationsantrag eine Wunscheinrichtung angeben.
Alternativ können Sie auch formlos mündlich oder in einem Schreiben an die Deutsche Rentenversicherung Ihr Wunsch- und Wahlrecht ausüben.

Ist bei Ihnen die Krankenkasse für die Rehabilitationsleistung zuständig?

Wenn in der Arztpraxis nicht klar ist, ob die Krankenkasse als Kostenträger zuständig ist, kann Ihr Arzt die Zuständigkeit prüfen lassen.
In diesem Fall ist nur Teil A des Formular 61 – Antrag auf Reha (Krankenkasse als Kostenträger) auszufüllen. Das Formular wird dann an die Krankenkasse zur Klärung übermittelt.

Wenn jedoch klar ist, dass die Krankenkasse für die Rehabilitationsleistung zuständig ist, sind die Teile B bis D des Formular 61 auszufüllen und an die jeweilige Krankenkasse zu übermitteln. Im Teil D kann bspw. die Rehabilitationsform „ambulant“ angekreuzt werden.

Ausführlicher wird dies auf der Webseite der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) erklärt.